Frau erhielt innerhalb einer Woche 6 Parkverstöße – doch als Richter Frank Caprio das ungewöhnliche Verhalten ihres Hundes im Gerichtsstaat bemerkte, überraschte die darauffolgende Wahrheit alle

13.April 2025

Heute war ein Tag, der mich tief erschüttert hat. In der Gerichtshalle des Landgerichts Frankfurt am Main sitzt Richter FrankMüller, dessen Name in der Stadt fast schon legendär ist ein Richter, bei dem sowohl Lachen als auch Tränen einen Platz finden. Am Montag betrat eine junge Frau mit einem goldenen Retriever, der eine blaue Weste trug, den Saal. Sie hieß Anneliese Schwarz und hielt einen weißen Spazierstock in der Hand. Anneliese ist von Geburt an blind.

Auf dem Tisch des Richters lagen sechs Parkscheine, alle aus derselben Woche, alle wegen Halteverbots im Bereich für Schwerbehinderte. Anneliese erklärte ruhig: Ich habe nie selbst ein Auto gefahren. Die Polizei sah mich aus einem Uber aussteigen, zusammen mit meinem Blindenführhund, und nahm fälschlicherweise an, ich sei die Fahrerin. Richter Müller runzelte die Stirn. Sie behaupten, eine blinde Frau mit Begleithund soll für das Parken belangt werden?

Anneliese nickte. Ein Polizist meinte, ich bewege mich zu selbstsicher für eine Blinde, und er hielt meinen Hund für bloßes Accessoire. Ein Moment der Stille folgte. Sofort wurde ein Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Blinde hinzugezogen, der bestätigte, dass Anneliese seit ihrer Geburt blind ist und ihr Hund Max ein zertifizierter Führhund ist.

Auf Anforderung des Richters zeigte Anneliese, wie Max ihr hilft. Max, finde die Tür, sagte sie. Der Hund führte sie sicher zum Ausgang und zurück zum Richter. Das Publikum applaudierte. Er ist meine Augen, sagte sie mit fester Stimme.

Dann wurde Polizist JonasKrause, der drei der sechs Strafzettel ausgestellt hatte, vorgeladen. Ich sah die Frau nicht blind, sagte er. Sie trug keine Sonnenbrille, hatte ein Handy. Richter Müller erwiderte: Wenn jemand eine Behinderung angibt, dürfen Sie nicht nach Ihrem eigenen Bild urteilen, ob er wirklich betroffen ist. Das ist Vorurteil.

Eine Untersuchung folgte: Im vergangenen Jahr wurden in Frankfurt 247 Strafzettel an Menschen mit Behinderungen ausgestellt, davon 89 an Blinde. Richter Müller entschied: Das muss ein Ende haben. Alle sechs Strafzettel wurden aufgehoben, die Stadt entschuldigte sich öffentlich bei Anneliese, und Polizist Krause musste eine Fortbildung zu Behinderungen absolvieren und ein persönliches Entschuldigungsschreiben verfassen.

Anneliese sagte: Ich brauche kein Mitleid, ich brauche Verständnis. Ihr Fall führte zu Reformen: Keine Strafzettel mehr ohne Nachweis der Fahrberechtigung, verpflichtende Schulungen für die Polizei zum Thema Behinderung und ein neues Beschwerdeverfahren. Binnen sechs Monaten sank die Zahl fehlerhafter Strafzettel um 94%.

Die Medien schrieben Schlagzeilen wie Der Hund, der Frankfurt veränderte. Max erhielt den ServiceDogExcellenceAward, und Anneliese gründete den Verein Blindheit jenseits von Vorurteilen, der Polizisten und Bürger aufklärt.

Auf einer TEDTalkBühne sagte sie: Wenn Sie mich selbstbewusst gehen sahen und dachten, ich könne nicht blind sein, dann war das nicht meine Grenze es war Ihre.

In meinem Büro hängt nun ein gerahmtes Foto einer ihrer abgelehnten Strafzettel, mit der Aufschrift: Abgelehnt weil Vorurteile größer sind als das Hindernis selbst.

Anneliese lebt weiterhin in Frankfurt, ist mit ihrem Hund Max glücklich verheiratet und lächelt jedem Passanten zu, der sie trifft: Die Welt brauchte nicht, dass ich sehe, sie muss nur die Augen öffnen.

**Lehre für mich:** Vorurteile sind oft das eigentliche Hindernis wer sie überwindet, schafft Platz für Gerechtigkeit.

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Frau erhielt innerhalb einer Woche 6 Parkverstöße – doch als Richter Frank Caprio das ungewöhnliche Verhalten ihres Hundes im Gerichtsstaat bemerkte, überraschte die darauffolgende Wahrheit alle
Annie sat in the armchair, staring at the lipstick. It wasn’t hers—she never wore lipstick. And definitely not that shade of bold crimson.