Meine Mutter bat mich, einen Vaterschaftstest zu machen, und wir stimmten zu, obwohl ich nie daran gezweifelt habe, dass Katharina meine Tochter ist.

Meine Mutter bat mich, einen Vaterschaftstest zu machen, und wir sagten zu obwohl ich nie daran zweifelte, dass die kleine Liselotte meine Tochter ist.

Ich heiße Viktor, bin siebenunddreißig und hatte, obwohl mir im Leben schon alles gefehlt hat, nur eines nicht: eine Familie. Seit dem Tod meines Vaters vor sechs Jahren wohne ich mit meiner Mutter in einer zweizimmerigen Wohnung. Ich wollte sie nicht enttäuschen, also machte ich eine ordentliche Ausbildung, fand einen sicheren Job und erfüllte damit ihre Erwartungen. Sie wartete schon ungeduldig darauf, dass ich ihr mitteile, ich hätte die große Liebe gefunden, damit sie endlich Enkelkinder schnuppern kann.

Eines Tages lernte ich Anneliese kennen, ein Mädchen vom Land, das damals noch Studentin war. Ihre Familie war nicht gerade vermögend, doch das war mir egal. Meine Mutter hingegen war weniger begeistert und meinte, Anneliese sei nicht die Richtige für mich. Zum ersten Mal folgte ich meinem Herzen und ging mit Anneliese aus. Nach ein paar Monaten brachte ich sie nach Hause, erklärte, wir wollten zusammenziehen und sie sei schwanger. Meine Mutter war skeptisch und dachte, Anneliese wolle nur in der Stadt bleiben.

Trotz ihrer Vorbehalte zog Anneliese ein, und meine Mutter nahm sie widerwillig auf. Anfangs war sie nicht begeistert, aber mit der Zeit wurde sie toleranter. Anneliese erwies sich als wunderbare Hausfrau, und meine Mutter beruhigte sich ein wenig doch heimlich hoffte sie immer noch, uns in einen Streit zu verwickeln.

Schließlich kam unser kleines Mädchen zur Welt Liselotte. Meine Mutter verlangte wieder einen Vaterschaftstest. Wir sagten zu, obwohl ich nie daran zweifelte, dass Liselotte meine Tochter ist. Der Test bestätigte, dass ich tatsächlich ihr Vater bin, aber meine Mutter weigerte sich trotzdem, Anneliese als Teil der Familie zu akzeptieren. Sie schlug sogar vor, ich solle mich von Anneliese trennen und das Kind mitnehmen.

Ich war wütend und beschloss, das elterliche Nest zu verlassen zusammen mit Anneliese und Liselotte. Seitdem habe ich nur noch minimal Kontakt zu meiner Mutter, weil ich sie für egoistisch halte und ihr Verhalten nicht länger hinnehmen will. Schade, dass sie Anneliese nie als Teil unserer Familie annehmen konnte, aber ein bisschen Ironie hat mich gelehrt, dass man nicht jedes Familientreffen ertragen muss.

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